Melancholisch
Absteigende Linien, viel Raum: eine Schwere, die keinen Anlass braucht.
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Weitere Stimmungen
Melancholisch ist nicht dasselbe wie traurig. Traurigkeit hat einen Anlass; Melancholie hat keinen. Sie ist ein Zustand, kein Ereignis — eine Schwere, die bleibt, auch wenn nichts passiert.
Woran man sie erkennt
An Moll mit Zusatztönen: kleine Septimen, Nonen, Vorhalte, die spät oder gar nicht aufgelöst werden. An absteigenden Linien — die Melodie geht öfter nach unten als nach oben. Und an Raum: viel Hall, weit gesetzte Akkorde, Pausen, in denen der letzte Ton noch steht.
Das Tempo liegt meist zwischen 60 und 90 Schlägen. Schneller wäre unruhig, langsamer wäre feierlich.
Wofür sie passt
Für Zwischenräume: Rückblenden, Nachdenkliches in Dokumentationen, Herbst- und Winteraufnahmen, Stadtbilder bei Regen, literarische Stoffe, Podcasts mit ernstem Thema, Erinnerungssequenzen, Abspanne nach schweren Filmen.
Wofür nicht: für Werbung. Melancholie verkauft nichts — sie lädt zum Verweilen ein, und das ist das Gegenteil dessen, was ein Spot erreichen will.
GEMA-frei und GVL-frei
GEMA-frei und GVL-frei — Komposition und Aufnahme. Das Cue Sheet wird automatisch erzeugt, fertig zum Einreichen bei Sendern und Verwertern. Lizenziert wird einmal ab 1,49 €, ohne monatliche Kosten.
Verwandt: traurig für den konkreten Anlass, emotional für die Nähe zum Menschen, ruhig für die hellere Variante. Genre-Seite: Cineastische und epische Musik.