Emotional
Wenige Stimmen, viel Platz — Musik, die einen Schritt herangeht.
Titel
Alben mit dieser Stimmung
Weitere Stimmungen
Emotional meint Nähe. Wo episch und majestätisch Distanz und Größe erzeugen, geht emotionale Musik einen Schritt heran — auf ein Gesicht, eine Hand, einen einzelnen Menschen.
Woran man sie erkennt
An wenigen Stimmen. Klavier allein, Solocello, Solovioline, manchmal eine Gitarre — und viel Platz dazwischen. An einfachen Fortschreitungen, die man mitsingen könnte, meist vier Akkorde im Kreis. Und an Tempo unter siebzig, oft ohne Schlagzeug.
Wenn ein Orchester dazukommt, dann spät und als Anschwellen, nicht als Einsatz. Der Moment, in dem die Streicher kommen, ist bei emotionaler Musik der eigentliche Höhepunkt.
Wofür sie passt
Für alles Persönliche: Porträts und Interviews, Spendenaufrufe und Stiftungsfilme, Hochzeits- und Familienfilme, Rückblicke und Jahresabschlüsse, Krankenhaus- und Pflegethemen, Abschiede, Produktgeschichten mit Menschen darin.
Wofür nicht: als Dauerunterlage. Emotionale Musik wirkt über den Kontrast zum Rest. Läuft sie durch einen ganzen Film, verliert der Höhepunkt seine Stelle.
GEMA-frei und GVL-frei
Die Titel sind GEMA-frei und zusätzlich GVL-frei — beide Seiten geklärt. Gerade bei Stiftungs- und Spendenfilmen, die im Fernsehen und auf Veranstaltungen laufen, erspart das die Meldung und die spätere Forderung. Das Cue Sheet entsteht automatisch, lizenziert wird einmal ab 1,49 €.
Verwandt: melancholisch für den schwereren Ton, hoffnungsvoll für den Ausblick danach, ruhig für den zurückhaltenden Untergrund. Genre-Seite: Cineastische und epische Musik.