Ernst
Ohne Effekt und ohne Deutung — für Themen, bei denen jede Färbung stört.
Titel
- A New Breed Is Born
- Double Helix
- Blood and Tears
- Broken Equipment
- Dangerous Sprites
- Amberheart
- Remedy
- Dark Sunrise
- A Hope Reborn
- Beauty of the Behemoth
- Get Off My Ground
- First Snow Flakes
- King of all Kings
- Exoskeleton
- Precious Hawks
- Gone Forever
- Black Death Breakout
- Spiderwebs
- Hope dies last
- Etheral Beeings
- Born in Darkness
- Haunted Memories
- Troubled Waters
- Cyberarmy
Alben mit dieser Stimmung
Weitere Stimmungen
Ernst ist die Stimmung ohne Effekt. Sie dramatisiert nicht, sie tröstet nicht, sie deutet nichts. Für Themen, bei denen jede Färbung unangemessen wäre, ist sie die einzig richtige Wahl.
Woran man sie erkennt
An Sparsamkeit: wenige Stimmen, keine Verzierungen, kein Hall über das Nötige hinaus. An gleichmäßigem, ruhigem Tempo ohne Beschleunigung. Und an einer Harmonik, die weder Dur noch Moll betont — oft modal, oft mit leeren Quinten.
Was ernste Musik von melancholisch trennt, ist die fehlende Absicht. Melancholie will etwas fühlen lassen; Ernst hält sich heraus.
Wofür sie passt
Für Schweres und Sachliches: Nachrichten und Reportagen, historische Dokumentationen, Gedenkveranstaltungen, Gerichts- und Behördenthemen, medizinische Aufklärung, Krisenkommunikation, Jahresberichte mit schwierigen Zahlen.
Wofür nicht: für Werbung und Unterhaltung. Ernste Musik erzeugt Distanz — genau das, was ein Spot vermeiden will.
GEMA-frei und GVL-frei
GEMA-frei und GVL-frei. Bei journalistischen und dokumentarischen Formaten, die gesendet werden, ist die GVL-Seite der Punkt, an dem es sonst teuer wird — dort greift der Leistungsschutz an der Aufnahme. Das Cue Sheet entsteht automatisch und ist genau das, was der Sender verlangt. Einmal ab 1,49 €.
Verwandt: melancholisch für den gefühlten Ton, dramatisch für Konflikt, atmosphärisch für den reinen Untergrund. Genre-Seite: Cineastische und epische Musik.