Verspielt
Kurze Motive, überraschende Wendungen — die Stimmung des Nichternsten.
Titel
Alben mit dieser Stimmung
Weitere Stimmungen
Verspielt ist die Stimmung des Nichternsten. Sie nimmt sich selbst zurück, indem sie sich nicht wichtig nimmt — und ist damit die einzige Stimmung, die man auch gegen das Bild einsetzen kann, um Komik zu erzeugen.
Woran man sie erkennt
An kurzen Motiven, die wiederholt und variiert werden, meist zwei oder vier Takte lang. An Pizzicato-Streichern, Holzbläsern, Glockenspiel, Xylofon — Instrumenten, die punktiert klingen statt getragen. Und an überraschenden Wendungen: eine Pause an unerwarteter Stelle, ein falscher Ton mit Absicht, ein plötzlicher Tempowechsel.
Die Harmonik ist einfach und hell, das Tempo meist zwischen 100 und 140 Schlägen.
Wofür sie passt
Für Leichtes: Erklärvideos mit Humor, Kinder- und Familienformate, Animationen, Rezept- und Bastelvideos, Werbespots mit Augenzwinkern, Messe- und Eventclips, Zeitraffer von Aufbauten, Fehlerzusammenschnitte.
Wofür nicht: für alles, was ernst genommen werden will. Verspielte Musik erklärt dem Zuschauer, dass er nicht aufpassen muss — bei einem Sicherheitshinweis ist das die falsche Botschaft.
GEMA-frei und GVL-frei
GEMA-frei und GVL-frei, beide Seiten geklärt. Erklärvideos werden oft jahrelang weiterverwendet und in andere Filme geschnitten — eine einmalige Lizenz bleibt dabei gültig, ein abgelaufenes Abo nicht. Das Cue Sheet entsteht automatisch, einmal ab 1,49 €.
Verwandt: freudig für ungebrochene Helligkeit, energetisch für mehr Tempo, abenteuer für die größere Geste. Genre-Seite: Cineastische und epische Musik.